Schlösser und Paläste

Schloss Bánffy in Bonțida
Das Schloss Bánffy aus Bonţida ist ein Meilenstein des siebenbürgischen Barock. Das Reichtum der barocken Ornamentik brachte dem Schloss den Namen „transilvanisches Versailles”. Errichtet wurde das Schloss von der Familie Bánffy im Dorf Bonţida, 30 km östlich von Cluj-Napoca.Die Hauptflügel des Schlosses weisen hauptsächlich renasszentistische Merkmale auf, im XVIII. Jahrhundert wurde das Schloss im Barock-Stil erweitert.
Das Schloss Ciucea
Im Jahre 1919 kaufte der Dichter Octavian Goga von der Witwe des Dichters Ady Endre das Gut Ciucea, 80 km von Cluj-Napoca entfernt. Auf diesem Gut hatte Ady Endre am Ende des XIX. Jahrhunderts ein neugotisches Schloss errichtet. Zwischen den Jahren 1921-1926 veränderte Octavian Goga die Architektur des Schlosses grundlegend durch die Zufügung von Elementen des Brâncoveanu-Stils. Heute befindet sich im Schloss das Museum des Dichters Octavian Goga.
Das Bánffy-Palais
Am Unirii-Platzaus Cluj-Napoca befindet sich das wichtigste barocke Baudenkmal Siebenbürgens, errichtet zwischen den Jahren 1774 und 1785 vom Gouverneur Georg Banffy. Die Hauptfassade ist imposant und verziert mit dem Wappen der Adelsfamilie- ein Gryphon mit Schwert und Krone zwischen zwei anderen Grzphonen.Gäste des Palais waren Kaiser Franz I, Kaiserin Karolina und Franz Liszt. Seit dem Jahr 1951 beherbergt das Palais die Sammlungen des Kunstmuseums Cluj-Napoca.
Der Justizpalast
Der Justizpalast ist ein zwischen den Jahren 1900-1902 erbautes eklektisches Gebäude an der Ecke der Calea Dorobanţilor und des Ştefan cel Mare-Platzes. Es gibt zwei Eingänge: einer durch die Nordfassade und einer durch die Westfassade. Die Eingänge sind mit einem Portikum aus vier dorischen Säulen verziert, welche einen sich am ersten Stock befindenden Balkon stützen.
Der Verwaltungspalast
Das Palais der Verwaltung wurde im Jahr 1910 im Sezession-Stil als Gebäude der Handels-und Industriekammer Cluj erbaut. Nach dem zweiten Weltkrieg befand sich hier die Stadtverwaltung, der Kreissitz der Rumänischen kommunistischen Partei und der Sitz des Kreisrates Cluj. Heute befindet sich im Gebäude die Präfektur des Kreises Cluj.
Das Szeky-Palais
Das Szeky-Palaisliegt an der nord-westlichen Ecke des Mihai Viteazul-Platzes und wurde im Jahr 1893 von Miklos Szeky, einem bekannten Clujer Apotheker, erbaut. Das Gebäude ist eins der Baudenkmäler der Stadt Cluj aus der Zeit der Moderne, gestaltet vom Architekten Samu Pecz im Stil der Neugothik.
Das Rhédey-Palais
Das Rhédey-Palais oder das „Haus mit den Ketten” befindet sich an der Ecke zwischen dem Unirii-Platz und der Napoca-Strasse. Auf seinem Platz befanden sich schon im XVI. Jahrhundert Häuser mehrerer bedeutender Patrizier der Stadt. Im XVIII. Jahrhundert gelangte dieses Haus in den Besitz der Familie Rhédey, zusammen mit einigen Gebäuden aus der Napoca-Strasse, und wurden durch eine einzige Fassade vereint. Im Jahr 1792 wurde im Ballsaal des Palais das erste ständige ungarische Theater Cluj-Napocas eröffnet.
Das Palais der Stadtverwaltung
Das Palais der Statverwaltung wurde in den Jahren 1896-1897 nach Plänen des Architekten IgnácAlpár erbaut und beherbergte die Verwaltung des Komitats Cluj. Es handelt sich um ein imposantes eklektisches Gebäude in L-Form. Die kleinste Fassade zirka 47 m lang, ist auch die eindrucksvollste Auf dieser Seite befindet sich der Haupteingang des Gebäudes. Der grösste der Flügel beherbergt die Büros des Verwaltungspersonals.
Das Matei Corvin-Haus
Das Matei Corvin-Haus ist das einzige Gebäude aus dem XV. Jahrhundert welches seine ursprüngliche Form behalten hat. Es handelt sich um ein durch den Zusammenbau von drei Häusern entstandenes gotisches Gebäude, das Spitzbogentor ist das Architekturmerkmal welches das Haus dem gotischen Stil zuordnet.Dem Volksmund gemäss ist in diesem Haus Mathias, König von Ungarn, Sohn von Iancu de Hunedoara, geboren.